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Veröffentlicht am 31.03.2017

90. Volvo-Geburtstag auf der Techno Classica

Volvo feiert ein rundes Jubiläum auf der Techno Classica (5. bis 9. April 2017) in Essen: Der schwedische Premium-Hersteller blickt auf der weltweit größten Oldtimer-Messe auf neun Jahrzehnte Modell- und Unternehmensgeschichte zurück. Am 14. April 1927 lief der erste Volvo ÖV4, auch Jacob genannt, im schwedischen Göteborg vom Band. Zum 90. Geburtstag des Unternehmens gibt es in der Ruhr-Metropole ein besonderes Geschenk: die Deutschland-Premiere des neuen Volvo XC60.

Die zweite Modellgeneration des erfolgreichen Premium-SUV debütierte unlängst auf dem Genfer Automobilsalon. Die Neuauflage des Bestsellers, der sich weltweit fast eine Million Mal verkauft hat und in den neun Jahren seit seiner Markteinführung jedes Jahr wachsende Verkaufszahlen verzeichnete, basiert auf der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA). Ganz im Sinne der Volvo Tradition verfügt der neue Volvo XC60 auch über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung.

„Wir haben eine lange Tradition, ebenso moderne wie dynamische SUV zu entwerfen, die mit den modernsten Techniken aufwarten. Der neue Volvo XC60 bildet da keine Ausnahme. Er ist das perfekte Fahrzeug für einen aktiven Lebensstil und markiert den nächsten Schritt im Rahmen unseres Transformationsplans“, erklärt Håkan Samuelsson, Präsident und CEO der Volvo Car Group.

Neben dem zukunftsweisenden Volvo XC60 präsentiert der Premium-Hersteller auf der Techno Classica auch sechs historische Modelle, die längst Legendenstatus haben und Liebhaberherzen höher schlagen lassen:

Volvo PV654 (1934)

Die Volvo PV600er Serie kam im Jahr 1929 und somit bereits zwei Jahre nach der Unternehmensgründung auf den Markt. Die Modelle kennzeichneten ein markantes, unverkennbar von den USA inspiriertes Design und ein kraftvoller 3,0-Liter-Sechszylinder. Für den Taxibetrieb wurde auch eine siebensitzige Version angeboten. Rund 4.400 Fahrzeuge wurden im achtjährigen Produktionszeitraum der Volvo PV600er Familie gebaut.

Volvo PV444 (1957)

Der 1944 erstmals in Stockholm vorgestellte Volvo PV444 wurde liebevoll „Der kleine Volvo“ oder auch „Buckel Volvo“ genannt. In Produktion ging das Modell aufgrund der begrenzten Materialressourcen nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch erst 1947. Volvo offerierte damit erstmals ein Fahrzeug, das sich auch Kunden mit normalem Einkommen leisten konnten – und die hohe Nachfrage, die die Produktionszahlen bei weitem überstieg, gab dem Unternehmen Recht. Der Volvo PV444 war auch das erste Modell der Marke, das in die USA exportiert wurde. Das erste Auto wurde 1955 im kalifornischen Long Beach ausgeliefert, schon zwei Jahre später war Volvo die zweitstärkste Importmarke im Golden State an der Westküste.

Volvo 1800 S

Eines der spektakulärsten Modelle des schwedischen Premium-Herstellers war zweifelsohne der Volvo P1800. Weltberühmt wurde der zweisitzige Sportwagen durch die Fernsehserie „Simon Templar“ (internationaler Titel: „The Saint”), in der Hauptdarsteller Roger Moore als smarter Privatdetektiv Ganoven jagte. Gebaut von 1961 bis 1973, ist der Volvo P1800 noch heute ein begehrtes Sammlerstück.

Volvo 145 Kombi (1968)

Ende November 1967 wurde die Volvo 140er Baureihe komplettiert durch die Einführung einer dritten Variante: dem Kombi Volvo 145. Der Volvo 145 hatte eine beinahe senkrechte Heckklappe und – noch außergewöhnlicher im Wettbewerbsumfeld – serienmäßig vier Türen. Der Kombi war der Inbegriff eines sicheren, komfortablen und äußerst praktischen sowie geräumigen Familienfahrzeugs. Der Gepäckraumboden war völlig eben und das rekordverdächtig große Kofferraumvolumen belief sich auf über zwei Kubikmeter. Dadurch verwandelte sich der Volvo 145 schnell in einen der beliebtesten Kombis und spielte eine wichtige Rolle innerhalb der Volvo 140er Familie.

Volvo 262C

Anlässlich des 50. Geburtstags der Marke debütierte der Volvo 262C im März 1977 auf dem Genfer Automobilsalon. Das Modell war das Ergebnis einer Kooperation zwischen Volvo und der Karosserieschmiede Bertone: Designt in Schweden, wurde das Fahrzeug im italienischen Turin montiert. Das viersitzige Coupé mit der radikalen, abgesenkten Dachlinie – dem Markenzeichen des Modells – basierte auf dem Volvo 262, der zweitürigen Limousine mit Sechszylinder unter der Motorhaube. Bertone kümmerte sich um die kundenspezifischen Stanzungen und stattete auch das Interieur unter anderem mit plissiertem Leder, Ulmenfurnier und hochwertigen Teppichböden aus. Den Vortrieb des Volvo 262C übernahm anfangs ein 2,7 Liter großer Sechszylinder mit 103 kW (140 PS), der gemeinsam mit Peugeot und Renault entwickelt wurde. Von 1977 bis 1981 wurden insgesamt 6.622 Fahrzeuge gebaut.

Volvo 850 R

Der Volvo 850 R bildete die leistungsstarke Topversion des erfolgreichen Volvo 850. Er wurde 1996 als Nachfolger des Volvo 850 T5-R eingeführt. Der quer eingebaute 2,3-Liter-Reihen-Fünfzylinder entwickelte 184 kW (250 PS) und beschleunigte das Fahrzeug innerhalb von 7,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Das Markenzeichen war das exklusiv dem Volvo 850 R vorbehaltene intensive Rot. Je nach Markt standen aber bis zu fünf weitere Lackierungen zur Wahl. Der Volvo 850 R war als Limousine und Kombi erhältlich und ist heute ein begehrter Youngtimer.

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