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Veröffentlicht am 07.06.2019

SKODA MOUNTIAQ
SKODA MOUNTIAQ

Sechstes Azubi Concept Car weckt die Abenteuerlust

35 Lehrlinge der Skoda Berufsschule haben den Höhepunkt ihres Ausbildungsjahres erreicht: Nach acht Monaten intensiver Arbeit präsentierten sie mit dem Skoda Mountiaq einen spektakulären Pickup auf Basis des Skoda Kodiaq. Die im eigens entworfenen Farbton Sunset Orange lackierte Studie beeindruckt mit zahlreichen optischen Highlights wie einer Lichtleiste auf dem Dach, einer markanten Frontpartie mit Seilwinde, Rammschutz und speziellen Lichteffekten.

Bereits zum sechsten Mal in Folge stellt das Projekt die handwerklichen Fähigkeiten der Lehrlinge unter Beweis. An der Entwicklung und Fertigung des Skoda Mountiaq waren insgesamt 35 Skoda Auszubildende aus sieben unterschiedlichen Berufszweigen beteiligt, darunter sechs Frauen. Das mittlerweile sechste Azubi Car ist ein Einzelstück und das beeindruckende Ergebnis monatelanger Arbeit. Im Laufe des Projekts werden die Azubis von ihren Ausbildern, Skoda Experten aus den Bereichen Design, Produktion und Technische Entwicklung, unterstützt.

Carsten Brandes, Leiter der Skoda Akademie, betont: „Wie seine Vorgängermodelle unterstreicht auch der Skoda Mountiaq die große technische und handwerkliche Kompetenz unserer Auszubildenden. Ihre Arbeit belegt jedes Jahr aufs Neue die erstklassige Qualität der Ausbildung an unserer Berufsschule.“ Der Name Skoda Mountiaq verbindet Abenteuerlust und Offroad-Feeling und kombiniert den Flair eines modernen Lifestyle-Fahrzeugs mit dem außerordentlichen Alltagsnutzwert eines Pickups.

Das Heck der spektakulären Konzeptstudie ziert der Skoda Schriftzug in Einzelbuchstaben. Dieses Designelement wurde in Europa zunächst mit dem Skoda Scala eingeführt, auch künftige Skoda Fahrzeuge wie etwa der Kamiq erhalten den Schriftzug am Heck. Bereits im Herbst 2018 begannen die Auszubildenden mit ihrer Arbeit am neuen Azubi Car. „Der eigenhändige Bau des Skoda Mountiaq war eine einzigartige Gelegenheit für uns alle. Wir konnten unsere theoretischen Kenntnisse in der Praxis umzusetzen“, sagt Petr Zemanec, einer der Auszubildenden. „Profitiert haben wir auch von den neuen Bekanntschaften, die wir quer durch alle Berufsgruppen knüpfen konnten. Auch die mehr als 2.000 Arbeitsstunden, die die Fertigung unseres einzigartigen Pickups in Anspruch nahm, werden wir niemals vergessen.“ Nachdem das Design feststand, begann im Januar die praktische Umsetzung. Karosserie- und Lackarbeiten fanden zeitgleich statt, um das Fahrzeug pünktlich bis Mai fertigstellen zu können.

Die Azubis begannen mit der Verstärkung der Karosserie, im Anschluss entfernten sie das Dach des Skoda Kodiaq und konstruierten eine Rückwand für die Fahrerkabine sowie neue Rück- und Seitenfenster. Hinter der Kabine kennzeichnet den Skoda Mountiaq die Ladefläche, unter der sich noch ein zusätzlicher versteckter Stauraum befindet. Die Auszubildenden kürzten und verbreiterten die Türen und passten sie an die jetzt insgesamt breitere Linie des Fahrzeugs an. Sie modifizierten außerdem die Stoßfänger an Front und Heck und sorgten so für ein harmonisches Gesamtbild. Die Trittbretter an den Türschwellern sowie am komplett neu gestalteten Heck sorgen für einen robusten Auftritt und unterstreichen die optische Präsenz des Mountiaq. Eine der größten Herausforderungen des Projektes war für die Auszubildenden die Integration einer voll funktionstüchtigen Hecktür.

Der Skoda Mountiaq ist das erste Azubi Car auf Basis eines Skoda Kodiaq. Er ist 4.999 Millimeter lang, 2.005 Millimeter breit und 1.710 Millimeter hoch. Der Radstand beträgt 2.788 Millimeter, das Gewicht liegt bei 2.450 Kilogramm. Für Fahrten ins Gelände haben die Studenten die Bodenfreiheit des Einzelstücks im Vergleich zum Ausgangsmodell Kodiaq Scout unter anderem durch die 17-Zoll-Räder Rockstar II sowie spezielle Offroad-Reifen mit extra hohem Profil um rund zehn Zentimeter auf satte 29 Zentimeter erhöht. Durch die neuen Räder ist auch die Spur des Mountiaq um drei Zentimeter breiter geworden. Für standesgemäßen Vortrieb sorgt ein leistungsstarker 2,0-TSI-Benzinmotor mit 140 kW (190 PS).

Mit dem Skoda Mountiaq haben die Schüler einen wahren Hingucker auf die robusten OffroadRäder gestellt. Allein durch das hochgezogene Ansaugrohr und die von einem Rammschutzbügel eingerahmte Seilwinde an der Front zieht das Concept Car die Aufmerksamkeit auf sich. Die Winde und die speziell dafür entworfene Halterung sind auch schwersten Lasten im Offroad-Einsatz gewachsen. Besonders kreativ waren die Auszubildenden bei der Beleuchtung des Mountiaq. Neben der beleuchteten Ladefläche sind beim Skoda Mountiaq auch der Kühlergrill, das Markenlogo auf der Motorhaube und der Motorraum illuminiert. Die vorderen Türen projizieren ein Skoda Logo auf die Straße, die Front des Pickups zieren neue Nebelscheinwerfer. Weitere optische Highlights sind die einzigartige Lichtleiste auf dem Dach sowie der speziell von den Azubis entworfene Lack in der Farbe Sunset Orange.

Ebenso wie bei vorherigen Azubi Cars stellen die Teilnehmer auch dieses Jahr mit kleinen Details ihre Ideenvielfalt unter Beweis, etwa mit dem selbst entworfenen, leuchtenden Skoda Logo am Dachhimmel, einem integrierten Kühlschrank, Verzierungen aus dem 3D-Drucker an den Radnaben oder zwei Walkie-Talkies, die zum Fahrzeug gehören. Ein ganz besonderes Highlight setzte der aktuelle Azubijahrgang mit dem Entwurf eines eigenen Logos für den Skoda Mountiaq: ein Auto vor einer Bergsilhouette. Dieses ist in Orange in die Rückenlehnen der Vordersitze eingestickt und greift den Farbton des Exterieurlacks sowie das Farbenspiel der orangenfarbenen Akzente an Lenkrad und Schaltknauf auf.

Als echter Skoda verfügt auch der Mountiaq, genau wie jedes Serienmodell des Automobilherstellers, über die markentypischen Simply Clever-Ideen, zum Beispiel den neuen integrierten Trichter am Scheibenwischwasserbehälter. Das Infotainmentsystem Columbus des Ausgangsmodells Kodiaq erweiterten die Studenten um ein spezielles Soundsystem: Die 320-Watt-Lautsprecher ergänzten sie um einen 2.000-Watt-Verstärker und einen 2.000-WattSubwoofer.

Bereits zum sechsten Mal in Folge hatten besonders talentierte Schüler der Skoda Berufsschule die Gelegenheit, am Azubi Car-Projekt teilzunehmen. Im Rahmen dieses Projekts können die Nachwuchskräfte ein eigenes Fahrzeug entwerfen und anschließend bauen – eine einmalige Gelegenheit, erlernte Fähigkeiten praktisch anzuwenden und zu verbessern. Besonders spannend für die angehenden Fachkräfte ist die enge Zusammenarbeit mit Experten aus verschiedenen Unternehmensbereichen wie Technik, Produktion und Design. Neben den Auszubildenden profitiert auch Skoda bereits während des Projektes vom Feedback und den Ideen der jungen Nachwuchskräfte. Das Unternehmen erhält nach der Lehrzeit exzellent ausgebildete Mitarbeiter, denn jedem erfolgreichen Absolventen der Skoda Berufsschule wird eine Stelle bei Skoda angeboten.